„No bullshit“-SEO: Worauf es bei der Suchmaschinen-Optimierung wirklich ankommt
Es war Juni 2016 als ich mein SEO Bootcamp bei Franz Enzenhofer in Wien startete. Vier Wochen lang las ich Google-Spezifikationen, analysierte zahlreiche Websites, war bei Kundenworkshops dabei und lernte worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung wirklich ankommt. „No bullshit“-SEO eben. Seitdem habe ich als Inhouse SEO bei karriere.at und zahlreichen Projekten als SEO Freelancer viel Erfahrung gesammelt.
SEO ist gelöst!
Eines gleich vorweg: SEO ist keine Geheimwissenschaft. Es gibt zahlreiche Spezifikationen, Leitfäden und Blogbeiträge direkt von Google, die immer die erste Anlaufstelle zum Erwerb von SEO-Wissen darstellen sollten.
SEO besteht zu 5% aus Wissen, 95% sind dann die eigentliche Umsetzung. Und hier kommt dann noch ein entscheidender Punkt zum Tragen: Erfahrung. Wo liegen die Quick-Wins? Welche Hebel sollten wann und wie betätigt werden? Wo lauern Stolpersteine? Was kann man sich sparen? Wie misst man den Erfolg?
Der User steht im Mittelpunkt
SEO spielt sich zwischen der Website, dem User und Google ab. Oberstes Ziel muss es sein, den User glücklich zu machen und seine Suchintention zu befriedigen. SEO wird also immer mehr zu UXO, der User Experience Optimization. Daher ist es auch logisch, dass Google das Thema Website-Geschwindigkeit so forciert, denn: Speed ist neben der Optimierung für mobile Endgeräte einer der wichtigsten „User Experience“-Faktoren.
SEO-Tools? Google Search Console und Google Analytics
SEO-Tools gibt es wie Sand am Meer. Die besten SEO-Tools sind jedoch kostenlos und kommen direkt von Google: 80% was ein SEO über eine Website wissen muss liefert die Google Search Console, die restlichen 20% Google Analytics.
In der Praxis kommen bei mir häufig auch noch die Search Console API, Google Data Studio und der Screaming Frog SEO Spider zum Einsatz.
SEO funktioniert ohne Linkbuilding
Ja, richtig gelesen. Ich bin davon überzeugt, dass heutzutage Links nur noch eine Rolle spielen wenn Google noch zu wenige User-Daten für eine Website hat. Möglicherweise beschleunigen sie auch den Sprung in die Top 10. Ob man sich dauerhaft auf Seite 1 der SERPs halten kann – und darauf kommt es an – entscheiden ausschließlich die User.
SEO ist ein agiler Prozess
Analysieren > Optimieren > Messen. Und das in Dauerschleife. SEO ist kein Event, sondern ein Prozess und man sollte auch immer nur das machen, was man messen kann.
Der größte SEO-Bullshit: „SEO Text“
Ganz ehrlich: Wer auf der Suche nach „SEO Text“ ist, hat SEO noch nicht ganz verstanden. Klar, der Content ist wichtig, aber es ist immer nur ein Teil der Suchmaschinenoptimierung. Einer langsamen Website mit grauenhaftem Design und technischen Fehlern wird auch der beste Text nicht viel bringen um gegenüber der Konkurrenz bestehen zu können.
Interesse an „No bullshit“-SEO?
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Dani Schenker 03.10.2020
„Ich bin davon überzeugt, dass heutzutage Links nur noch eine Rolle spielen wenn Google noch zu wenige User-Daten für eine Website hat.“
Interessante These… Meinst du da gibt es eine kritische Masse an Besuchern, die man erreichen muss, damit Google genügend Daten hat? Und wie kommt man dahin, wenn man ohne keine Rankings bekommt? ;-)
Gusti 03.10.2020
Für Queries mit halbwegs einem Suchvolumen ist dieser Punkt sicher schnell erreicht. Für seltene Queries wird es länger dauern bis Google genügend Daten hat welche Seiten den Search Intent am besten befriedigen.
Und wie kommt man dahin? Tja, Google testet laufend neue Seiten ob sie „Top 10 würdig“ sind. Das sieht man schön in der Search Console wenn manche Pages auf einmal eine deutlich bessere Average Position haben. Ob sie in den Top 10 bleiben entscheiden die User. Links können aber möglicherweise helfen, dass man schneller oder öfter die Chance bekommt sich in den Top 10 zu etablieren.